BVG und Verdi: Neue Verhandlungen am 12. März
Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es eine neue Entwicklung. Wie die Morgenpost berichtet, haben sich beide Seiten auf einen weiteren Verhandlungstermin am 12. März geeinigt. Bis dahin schließt Verdi weitere Warnstreiks aus. Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt, dessen Aussage die Morgenpost zitiert, betonte die Bereitschaft der Gewerkschaft zu einer Einigung und erwartet nun ein angemessenes Angebot von der BVG. Auch die BVG, wie die Morgenpost ebenfalls berichtet, bewertet die Entwicklung positiv und sieht darin ein wichtiges Signal für die Fahrgäste.
Wie die Zeit unter Berufung auf die DPA meldet, hatte Verdi nach der vierten Verhandlungsrunde keinen weiteren Warnstreik angekündigt, sondern einen zusätzlichen Gesprächstermin gefordert. Arndt, dessen Worte die Zeit wiedergibt, erwartet vom BVG-Vorstand ein Angebot, „das dem Nachholbedarf der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird“. Die BVG, so die Zeit weiter, begrüßt die Fortsetzung der Verhandlungen ohne weitere Streiks.
Die BZ Berlin berichtet ebenfalls über die Einigung auf den 12. März als neuen Verhandlungstermin. Bis dahin seien weitere Warnstreiks ausgeschlossen. Die BZ zitiert Arndt mit den Worten, er erwarte nun ein Angebot der BVG, „das dem Nachholbedarf der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird“. Die BVG, wie die BZ ebenfalls berichtet, begrüßte die Bereitschaft Verdis zu weiteren Verhandlungen.
Wie die Märkische Oderzeitung (MOZ) berichtet, hatte Verdi der BVG ein 24-Stunden-Ultimatum gestellt, um einen früheren Verhandlungstermin zu vereinbaren. Die MOZ zitiert Arndt, der die Bereitschaft Verdis zu einer Einigung betont. Die BVG, deren Reaktion die MOZ wiedergibt, begrüßte den Vorschlag Verdis und kündigte an, mit der Gewerkschaft einen Termin zu vereinbaren.
Die Tarifverhandlungen für die rund 16.000 Beschäftigten der BVG waren laut Morgenpost lange konfrontativ verlaufen. Nach den ersten drei Gesprächsrunden hatte Verdi jeweils zum Warnstreik aufgerufen. Vergangene Woche näherten sich beide Seiten an, nachdem die BVG ein neues Angebot vorgelegt hatte, das eine kürzere Laufzeit und Verbesserungen bei den Zulagen vorsah, wie ebenfalls von der Morgenpost berichtet wird. T-Online berichtet zusätzlich, dass das letzte Angebot der BVG einen monatlichen Zuschlag von 225 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2025 sowie weitere 100 Euro in den Jahren 2026 und 2027 vorsah. Auch bei den Zulagen gab es ein Entgegenkommen, so T-Online. Verdi bewertet das Angebot beim Grundlohn jedoch weiterhin als zu niedrig.
Quellen:
- https://www.morgenpost.de/berlin/article408477769/bvg-und-verdi-verhandeln-weiter-keine-streiks-bis-zu-diesem-datum.html
- https://www.zeit.de/news/2025-03/04/zunaechst-kein-bvg-warnstreik-gespraeche-mitte-naechster-woche
- https://www.bz-berlin.de/berlin/keine-bvg-streiks-berlin-bis-12-maerz
- https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/bvg-streik-in-berlin-stillstand-oder-verhandlung-verdi-stellt-24-stunden-ultimatum-77896058.html
- https://www.t-online.de/region/berlin/id_100620826/berlin-bvg-verdi-schliesst-vorerst-weitere-streiks-aus.html
- https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/zunaechst-kein-bvg-warnstreik-gespraeche-mitte-naechster-woche-110335265.html