Hertha BSC: Ursachen der Krise
Hertha BSC steckt tief in der Krise. Nach einem enttäuschenden Abstieg aus der Bundesliga kämpft der Verein auch in der zweiten Liga um den Anschluss an die Tabellenspitze. Die Gründe für die sportliche Misere sind vielfältig und reichen von strategischen Fehlentscheidungen bis hin zu personellen Problemen. Wie der rbb24 berichtet, steht Hertha nach drei Spielen in der 2. Bundesliga ohne Punkt und Tor da. Vereinslegende Axel Kruse bewertet die Situation im rbb-Podcast "Hauptstadtderby" als nicht wettbewerbsfähig. Trotz guter Trainingsleistungen, wie Trainer Pal Dardai und Kapitän Marco Richter nach der Niederlage gegen Hamburg bestätigten, gelingt es der Mannschaft nicht, das im Training Gezeigte im Spiel umzusetzen. "Das Training interessiert einen Toten", so Kruse gegenüber dem rbb. Im Spiel fehle es an Kreativität und offensiver Durchschlagskraft. Die Offensive sei das Hauptproblem, so Kruse weiter. Auch die Kaderzusammenstellung im Mittelfeld wird als problematisch gesehen, da dort große Lücken bestehen. Die Morgenpost analysiert die Situation von Hertha BSC vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern im Februar 2025 und benennt die größten Baustellen des Vereins. Auch hier wird die mangelnde Effizienz im Angriff hervorgehoben. Der rbb24 beleuchtet in einem weiteren Artikel vom Dezember 2024 die sportliche Krise nach der Niederlage gegen Preußen Münster und sieht die Ursachen nicht allein bei Trainer Cristian Fiél, sondern beim gesamten Verein. Die sportliche Führung unter Benjamin Weber und Andreas "Zecke" Neuendorf steht in der Kritik, da es der Mannschaft trotz vorhandenem Potenzial nicht gelinge, Konstanz zu zeigen. Auch das Trainerteam um Fiél wird kritisch hinterfragt, insbesondere die fehlende Erfahrung von Co-Trainer Patrick Ebert. Die mangelnde Entwicklung von Torhüter Tjark Ernst wird ebenfalls thematisiert. Wie die Sportschau berichtet, beendete Hertha die Hinrunde 2024 mit nur 22 Punkten auf Platz 12. Sportdirektor Benjamin Weber räumt ein, dass diese Punktzahl für die Ansprüche des Vereins zu wenig sei. Trotz der enttäuschenden Ergebnisse hält Weber an Trainer Fiél fest. Die Sportschau analysiert die sportlichen Probleme und stellt fest, dass der hohe Ballbesitzanteil zu selten in Torchancen umgemünzt wird. Es mangele an Vertikalität, Flankenqualität und Strafraumbesetzung. Auch die Verletzungsanfälligkeit von Leistungsträgern und die durchwachsene Bilanz der Sommer-Neuzugänge werden als Gründe für die schwache Hinrunde genannt. Zusätzlich beleuchtet die taz die Krise bei Hertha BSC bereits im Jahr 2010 und bietet eine historische Perspektive. Der Artikel beschreibt die finanziellen Schwierigkeiten des Vereins und die verpassten Chancen in den Jahren nach 1997. Die ständigen Politikwechsel innerhalb des Vereins hätten die Bildung eines tragfähigen Selbstverständnisses verhindert.Quellen:
- https://www.morgenpost.de/berlin/article408264502/ein-stetiges-kuscheln-untereinander-bringt-nichts.html
- https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2023/08/fussball-hertha-bsc-2-bundesliga-fehlstart-analyse.html
- https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2024/12/fussball-hertha-bsc-preussen-muenster-niederlage-krise.html
- https://www.sportschau.de/regional/rbb/rbb-diese-lehren-muss-hertha-bsc-aus-der-zweitliga-hinrunde-ziehen-100.html
- https://taz.de/Die-Krise-bei-Hertha-BSC/!5149787/
- https://www.transfermarkt.de/kaiserslautern-schliesst-zum-hsv-auf-fiels-hertha-job-wackelt/view/news/449995
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.