Hertha BSC: Ursachen der Krise

Hertha BSC: Ursachen der Krise

Hertha BSC steckt tief in der Krise. Der Hauptstadtklub kämpft in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg, statt um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga zu spielen. Die Gründe für diese Misere sind vielschichtig und reichen von sportlichen Problemen bis hin zu strukturellen Schwächen.

Sportliche Defizite

Spielerisch zeigt Hertha zwar oft einen hohen Aufwand, doch der Ballbesitz führt zu selten zu Torgefahr. Wie die Sportschau analysiert, generiert der Hauptstadtklub aus dem vielen Ballbesitz zu wenige Torchancen und erwartbare Tore. Es mangelt an Vertikalität, Flankenqualität und effektiver Strafraumbesetzung. Der Spielaufbau ist zu langsam und die Angriffsmuster im letzten Drittel zu berechenbar, so der rbb. Trainer Cristian Fiél, der im Sommer 2024 das Traineramt übernahm, hat es bisher nicht geschafft, die Mannschaft konstant zu guten Leistungen zu führen. Wie vom rbb berichtet, ist Fiél zwar bemüht, einen dominanten und mutigen Fußball zu implementieren, doch die Ergebnisse bleiben aus. Oftmals wirkt die Mannschaft ideenlos und harmlos, sobald Plan A nicht funktioniert. Die Entscheidungsfindung im letzten Drittel bleibt ein großes Defizit, wie der rbb nach der Niederlage gegen Kaiserslautern feststellte.

Probleme im Betreuerstab und Kader

Die Probleme der Mannschaft könnten auch an anderen Stellen des Betreuerstabs liegen, wie die Sportschau anmerkt. Es gelingt Hertha seit Jahren nicht, Spieler nachhaltig zu verbessern. Oftmals explodieren die Spieler erst, wenn sie den Verein verlassen haben. Die Frage nach der Kompetenz und Leistungskultur im Trainerteam, der Athletikabteilung, dem Scouting und der Videoanalyse stellt sich, so der rbb. Die Sommer-Neuzugänge konnten die Erwartungen bisher nicht erfüllen, während wichtige Leistungsträger den Verein verließen oder lange Zeit verletzt ausfielen. Wie die Sportschau berichtet, müssen auf einigen Positionen immer wieder fachfremde Spieler aushelfen, was die Leistung zusätzlich beeinträchtigt. Der Kader ist nicht so gut wie gedacht und benötigt Verstärkungen, insbesondere in der Defensive und im Sturm, so die Einschätzung der Sportschau.

Mangelnde Intensität und fehlende Konstanz

Ein weiteres Problem ist die mangelnde Intensität der Mannschaft. Wie die Sportschau analysierte, lief Hertha in vielen Spielen weniger als der Gegner. In diesen Spielen gab es meist Niederlagen oder Unentschieden. Die Mannschaft muss mehr Einsatz und Laufbereitschaft zeigen, um erfolgreich zu sein. Auch die fehlende Konstanz im Kader ist ein großes Manko. Es gibt zu wenige Spieler, die ihr Potenzial regelmäßig abrufen und mit Leistung vorangehen. Individuelle Patzer, mangelnde Effizienz in der Offensive und Schwächen bei Standardsituationen sind die Folge. Wie der rbb nach der Niederlage gegen Münster berichtete, fehlt es der Mannschaft an Konstanz über 90 Minuten und einer stabilen Defensive.

Strukturelle Schwächen und die Rolle der sportlichen Führung

Die sportliche Führung um Benjamin Weber und Andreas Neuendorf steht ebenfalls in der Kritik. Wie der rbb berichtet, ist die Transferbilanz durchwachsen und die Mannschaft hat mangels entscheidender Persönlichkeiten zu keiner Konstanz gefunden. Die Frage ist, ob das vorhandene Personal optimal eingesetzt wird, so der rbb. Die Morgenpost sieht die größten Baustellen bei Hertha BSC beim Trainer, im Sturm und im Tor. Die Stimmung ist gekippt und es muss etwas passieren. Transfermarkt berichtet, dass der Druck auf Trainer Fiél nach der Niederlage gegen Kaiserslautern massiv gewachsen ist und sein Job wackelt. Die taz analysiert die Krise bei Hertha BSC als ein Lehrstück über das schnelle Abwärts in der Fußballwelt, verursacht durch unglückliche Umstände und tiefere Ursachen.

Quellen:

Veröffentlich am 
9/2/2025
 in Kategorie: 
Sport
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.

Mehr aus dieser

 Kategorie

Alle anschauen