Verdi Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg und Berlin

Verdi Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg und Berlin

Die Gewerkschaft Verdi hat für die erste Märzwoche 2025 erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg und Berlin aufgerufen. Wie rbb24 berichtet, betreffen die Arbeitsniederlegungen verschiedene Bereiche, darunter die Verwaltung, Entsorgung, Kitas, Horte und Sparkassen. Auch das Gesundheitswesen ist betroffen, wie die Tagesschau meldet.

Die Warnstreiks in Brandenburg begannen am Mittwoch, den 5. März, mit den Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe in Potsdam und Südbrandenburg. Am Donnerstag, den 6. März, weiteten sich die Streiks auf Kitas, Horte, Kommunalverwaltungen und Sparkassen in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus aus. Rettungsdienst, Feuerwehr und Rettungs-Leitstelle Lausitz sind von den Streiks ausgenommen, wie Verdi auf ihrer Webseite mitteilt.

Für Freitag, den 7. März, rief Verdi die Beschäftigten der Stadt- und Kreisverwaltungen sowie kommunaler Einrichtungen in Potsdam und im westlichen Brandenburg zum Streik auf. Wie die Tagesschau berichtet, fordert Verdi in den Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat, sowie drei zusätzliche freie Tage.

Auch in Berlin fanden Warnstreiks statt. Wie rbb24 berichtet, waren am Donnerstag die Beschäftigten der Müllabfuhr, der Recyclinghöfe und der Umlade Süd bei der Berliner Stadtreinigung im Ausstand. Benjamin Roscher, stellvertretender Landesbezirksleiter von Verdi, erklärte laut rbb24, dass die Ausweitung der Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen soll, in der dritten Verhandlungsrunde ab dem 14. März ein verhandelbares Angebot vorzulegen.

Zusätzlich zu den Streiks in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes waren, wie von der Tagesschau berichtet, auch die Charité und die Vivantes-Kliniken in Berlin betroffen. Verdi bestätigte der Deutschen Presse-Agentur einen entsprechenden Aufruf an das nicht-ärztliche Personal, vor allem Pflege- und therapeutische Kräfte. Wie Verdi auf ihrer Webseite bekannt gab, rief die Gewerkschaft bundesweit zu Streiks im Gesundheitswesen auf. Verdi fordert unter anderem eine bessere Bezahlung von Pausen in Wechselschicht und eine Reduzierung der Höchstarbeitszeit im Rettungsdienst.

Die Warnstreiks sind Teil der bundesweiten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Laut Verdi Brandenburg auf ihrer Webseite, fordern die Beschäftigten neben der Lohnerhöhung auch eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 200 Euro monatlich sowie drei zusätzliche freie Tage, um der hohen Arbeitsbelastung entgegenzuwirken.

Quellen:

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/03/brandenburg-berlin-verdi-oeffentlicher-dienst-warnstreiks-entsorgung-ab-mittwoch.html

https://bb.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++51440e0c-f8ca-11ef-aaa0-535c96ec6e11

https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/rbb-tarifstreit-im-oeffentlichen-dienst-verdi-ruft-in-brandenburg-und-berlin-ab-mittwoch-zu-warnstreiks-auf-100.html

https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++6f09ed1c-f5e6-11ef-bd53-2d7f1a51ed55

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/03/brandenburg-verdi-warnstreik-mittwoch-donnerstag-freitag.html

https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/rbb-tarifstreit-verdi-ruft-in-brandenburg-ab-mittwoch-zu-warnstreiks-auf-100.html

Veröffentlich am 
4/3/2025
 in Kategorie: 
Wirtschaft
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.

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